Gebäudehülle · Projektvariablen

Objektbeschreibung

Die geometrische und thermische Wahrheit des Bauwerks — je Place, als lebendige Variablen. Nicht EasyZero (Qh), nicht das LV. Offer Constructor, Bestellungen und Rechnungen lesen dieselben Zahlen.

Giebelprofil Bauteile Wärmebrücken #dach im LV IST / SOLL
Isometrische Halle: Giebel formt den Körper, Fassade trägt Tore und Fenster, Anbau ist ein zweites primäres Giebel
Eine Halle, die man verkaufen kann — nicht eine Tabelle, die niemand erkennt.

In der App: Route objektbeschreibung, Info neben Speichern. Speicherung wpt.objektbeschreibung auf dem Projekt. Karte und Overlays bleiben unverändert.

Wofür das Feature da ist

  1. Geometrie: Grundfläche AN, Volumen V, Hüllfläche A, A/V.
  2. Thermische Hülle: je Bauteil Fläche A und U-Wert; Öffnungen hängen an einem Host; Wärmebrücken haben L und ψ.
  3. Wiederverwendung: Dimensionen, Flächen, U, L und Totale werden Projektvariablen (#giebel, #dach, #objekt_ht, …).
  4. Erkennbarkeit: Fotos hängen am Bauteil, nicht als ganze Place-Akte in der Karte.

Denkmodell: vom Großen zum Kleinen

Kette Place, Giebel, Fassade, Öffnungen, Wärmebrücken und HT
Place (ein Gebäude / eine Halle auf der Karte)
 └── Variante IST | SOLL
       ├── Giebel = Hallenkörper (Profil extrudiert um Länge)
       │     optional Giebel Süd = Spiegel, kein zweites Volumen
       ├── Fassaden (Längswände: Länge × Höhe)
       ├── Dach, Boden
       ├── Öffnungen mit Host: Fenster, Tür, Tor, Lichtband, Lichtkuppel
       └── Wärmebrücken (Kanten am Parent-Bauteil)

Giebel ist die Halle, keine Deko-Stirnwand. Das Profil Traufhöhe 1 / Breite 1 / Firsthöhe / Breite 2 / Traufhöhe 2 / Länge liefert AN, V, Dachflächen und die Giebelfläche. Fassaden sind die fotografierbaren Längswände. Öffnungen liegen in einem Host, damit Glas nicht zweimal als Wand plus Fenster in HT eingeht.

Seite in der App

Kennzahlen oben: HT = Σ U·A + Σ ψ·L; optional HV/Qh aus EasyZero-Tabellen. Tabs: Bauteile, Wärmebrücken, 3D, Auswertung.

Bauteilarten

Art Wann Fläche A
Giebel Hallenkörper / Stirn mit Dachprofil Querschnitt minus Öffnungen im Giebel
Fassade Längswand mit Foto Länge × Höhe, minus gehosteter Öffnungen
Dach / Boden Dach- bzw. Bodenplatte Breite × Länge — oder Fallback Summe der Giebel
Fenster / Tür / Tor Öffnung in Fassade oder Giebel B × H × Anzahl
Lichtband / Lichtkuppel Dachverglasung B × Länge bzw. B × H × Anzahl, Host = Dach

Tag wird zur Variablen (fenster#fenster). Stabile, kurze Slugs wählen — Angebote zitieren sie jahrelang. Leere Flächenformel bedeutet Rechteck; eine Formel überschreibt das Rechteck. Fotos: Karte zeigt nur die Fotos dieses Bauteils; Fotos wählen ist das Modal über die Projektakte. Aus Karte / Bild liest Overlay oder das erste Bauteil-Foto, schreibt aber keine Overlays zurück.

Giebelprofil

Giebelquerschnitt mit Traufe, First, Breite 1 und 2, extrudiert um die Länge zum Hallenkörper
        Firsthöhe
            /\
           /  \
 Trauf 1  /    \  Trauf 2
         |      |
    Breite 1  Breite 2
         +------+  extrudiert um Länge (First-Richtung)

Wärmebrücken

Kanten, keine Bauteile. Parent = Bauteil. Aus Bauteilen vorschlagen legt Katalogkanten an (Fenster L/M/N, Tür J/K, Tor H/I, Lichtband B, Boden O, Dach D und A wenn ein Giebel existiert). Gelbes Warnsymbol: Öffnung/Dach/Boden ohne Parent-Wärmebrücke, oder Wärmebrücke ohne gültiges Parent (orphan). HT enthält ψ·L trotzdem.

3D — was gerendert wird

Massing, kein BIM. Primäre Giebel werden als Sattel-/Trapez-Körper am Ursprung x/z/y extrudiert. Weitere primäre Giebel = Anbauten; Ursprung setzen, sonst liegen sie im gleichen Nullpunkt. Spiegel = gegenüberliegende Stirn, kein zweites Volumen. Öffnungen als Boxen am Host, per Pfeile oder x (entlang Länge), y (Höhe), z (entlang Breite). Pix4D bleibt Reality Capture — getrennt von diesem Massing.

Rechnung der Hülle

HT gleich Summe U mal A plus Summe psi mal L
HT = Σ (U_i · A_i) + Σ (ψ_j · L_j)
A  = Σ A_i
AN = Σ Grundflächen der primären Giebel
V  = Σ Querschnitt · Länge der primären Giebel
A/V = A / V

Nutzungsart und Lüftung auf Auswertung speisen nur EasyZero (n, HV, Qh). Sie ändern A, U und ψ nicht.

Variablen — Brücke zu Angebot, Bestellung, Rechnung

Kette Hülle zu Variable zu Offer Constructor zu Bestellung zu Rechnung

Nach Speichern liegen die Werte im selben Pool wie Overlay-Tags, Formularfelder und Projekt-Custom-Variablen. Quelle: objektbeschreibung. Mehrere Places mit Inhalt → Prefix aus dem Place-Namen (#halle_west_giebel).

Key Inhalt
#giebel, #giebel_plan, #giebel_vol, Profil-_trauf_l_l Giebelfläche, AN, V, Profilmaße
#fassade_west, _b, _h, _u Nettofläche, Länge, Höhe, U
#fenster, _b, _h, _n, _u Öffnungsfläche und Stück
#dach, #dach_neigung Dachfläche, Neigung
#objekt_ht #objekt_a #objekt_an #objekt_v #objekt_av Totale der gewählten Variante

Die Variablen gelten für die aktuell gewählte Variante (IST oder SOLL) je Place. Für Bestands-LV IST speichern; für Sanierung SOLL wählen, speichern, Angebot öffnen.

Fall A — Rechteckhalle, symmetrisches Satteldach

Traufe 8 m, Breite 15+15 m, First 11 m, Länge 45 m.

Querschnitt Polygon (0,0) → (0,8) → (15,11) → (30,8) → (30,0). Fläche = zwei Rechtecke 15×8 plus zwei Firstdreiecke 15×3/2 → 285 m².

Dach-Bauteil ohne Breite/Länge erbt die 1 377 m². Wenn das Giebelprofil die Schräge schon enthält: Dachform Flach oder Neigung 0, sonst wird nochmals durch cos(α) geteilt. Boden leer → 1 350 m².

LV: Sandwich Fassade = #fassade_west + #fassade_ost, Dachpaneele = #dach, Tore Stück = #tor_n.

Fall B — Zwei verschiedene Giebelprofile (Halle + Anbau)

Grundriss Haupthalle und Anbau: Anbau ist zweites primäres Giebel mit Ursprung z gleich 30 Meter, nicht Spiegel

Haupthalle 30×45, First 11 m. Anbau 18×20, First 8,5 m, an der Längsfassade.

  1. Giebel Tag halle: 15/15, Traufe 8/8, First 11, Länge 45, Ursprung 0/0.
  2. Zweites primäres Giebel Tag anbau (kein Spiegel): 9/9, Traufe 6/6, First 8,5, Länge 20, Ursprung z = 30 (Hauptbreite).
  3. Zwei Dach- und zwei Boden-Bauteile mit expliziter Breite × Länge. Leeres Dach würde sonst die Summe beider Giebeldächer erben.
Summen Halle AN 1 350 m², V 12 825 m³. Anbau AN 360 m², Querschnitt ≈ 130,5 m², V ≈ 2 610 m³. #objekt_an = 1 710 m². Die 20 m Fuge nicht als Außenfassade mit U verkaufen — Formel z. B. #fassade_sued - 20*6 oder keine Bauteilfläche auf der Fuge.

Fall C — Asymmetrisches Profil, zwei Dachpakete

Ein Giebel: Breite 10+20 m, Traufe 7 / 9 m, First 12 m, Länge 50 m. AN = 1 500 m². Zwei Dach-Bauteile, wenn das LV zwei Neigungen/U-Werte hat. Giebel Süd bleibt Spiegel desselben Profils.

Fall D — Flachdach-Box ohne Sattel

Vier Fassaden + Dach Flach gehen für HT. V bleibt 0, solange kein Giebel (oder Alt-Volumen) existiert. Empfehlung: Giebel mit First = Traufe (flache Extrusion), dann sind AN und V erstklassig.

Entscheidungshilfe

  1. Eine Rechteckhalle → ein Giebel, optional Süd-Spiegel, zwei Fassaden, Dach, Boden, Öffnungen am Host.
  2. Halle + niedriger Anbau → zwei primäre Giebel, verschiedene Profile, Ursprünge, zwei Dächer.
  3. U-Form → drei primäre Giebel, drei Ursprünge.
  4. Nur Foto-Öffnungen → Host-Fassade anlegen, Foto zuordnen, Aus Karte/Bild, Art wählen.
  5. LV-m² heute → Tags setzen, Speichern, Offer Constructor, #dach wählen.
  6. IST vs. Sanierung → IST nach SOLL, U ändern, SOLL speichern, SOLL-Angebot.

Was das Feature nicht tut

Checkliste

  1. Richtiger Place.
  2. Giebelprofil = Aufmaß/Plan.
  3. Anbauten = primäre Giebel mit Ursprung, kein Spiegel.
  4. Jede Öffnung hat liegt in.
  5. Stabile Tags.
  6. Fotos je Bauteil.
  7. Wärmebrücken vorgeschlagen oder gesetzt.
  8. Speichern — danach im Angebot #objekt_an / #dach prüfen.

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